Archive for the 'Locker bleiben!' Category

Deutsche Bank: Onlinebanking

Für Ihr Onlinebanking haben Sie völlig falsche Prioritäten. Statt den Mist für das iPad anzupassen sollten Sie lieber ENDLICH mal die verkackte Suchfunktion reparieren. Die funktioniert seit fast einem Jahr nicht richtig, aber um so etwas brauchen Sie sich ja scheinbar nicht zu kümmern. Dreck.

Vielleicht reagiert ja mal jemand, wenn man dieses funktionsbeschränkte Kontaktformular benutzt.

Ich finde es toll, dass ich mit meinem iPad Online Banking nutzen kann, was ja auch mit dem normalen Interface funktionieren würde, aber die angepasste Version ist nett, aber ich möchte lieber zu meinen Suchanfragen auch Ergebnisse finden und zwar nicht nur, wenn ich mir ein Bein ausreisse und die Parameter verbiege.

Einige Autostartprogramme wurde geblockt

Mit dieser Popup Meldung hat mich gerade eben vorhin ein Windows Vista verpestetes MSI Notebook begrüsst. Laut Überbringer ist das Ding noch nie gelaufen. Schön das es gleich so gut funktioniert.

Ich habe von dieser herrlichen Meldung gleich einen Screenshot gemacht und wollte den in Paint einfügen. Geht nicht. Die Informationen aus der Zwischenablage können nicht eingefügt werden. Danke. Mal gucken ob es Word gibt. Gibt es. Word 2007. Draufklicken, warten. Es erscheint ein fast ganz leeres Fenster. In der Statuszeile, halb vom “Startmenü-Ball” verdeckt steht “Virenprüfung”. Der Vorinstallierte Symantec Virenscanner will irgendwas, macht sich aber nicht richtig bemerkbar und wird erstmal übersehen. Word macht immer noch nichts. Ich bemerke die “keine Rückmeldung” und erbittet den Neustart der Anwendung. Hilft auch nichts. Nächster Versuch: Powerpoint. Es startet, es möchte einen Key, man kann aber auch hier keinen Screenshot aus der Zwischenablage loswerden. Ich suche Hilfe bei google. Versuch es doch mit der Snipping Funktion. Toll. Macht zwar Screenshots, aber den den ich schon habe werde ich nicht los. Ich gebe auf.

Das Gerät (MIS ER710) ist furchtbar hässlich, fiepst, lüftet im Leerlauf hörbar und die blaue Beleuchtung des Einschaltbuttons blendet (ist jetzt überklebt). Ich bin äußerst froh, das ich mit dem Ding nicht noch länger zu tun habe.

Wenn ich eine neu erstellte Worddatei öffnen möchte (per Doppelklick) wird mir die Fehlermeldung mit dem Inhalt: “C:\Users\Anwender\Documents\sucklist.docx” konnte nicht gefunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen richtig eingegeben habe und wiederholen Sie den Vorgang. Ich habe auf die Datei Anwender/Dokumente/sucklist geklickt. Ich bin begeistert.

Ich möchte die hosts-Datei erweitern. Ich wähle den Texteditor aus der Liste, ändere an der Datei und möchte speichern – wohl wissend, das ich das nicht “darf”. Die Datei konnte nicht erstellt werden. Toll. Es gibt sie ja schon, ich darf nur nicht schreiben. Danke. Ich speichere die Datei an einem anderen Ort und schiebe sie in den entsprechenden Ordner. Ich muss zweimal schnell hintereinander Enter drücken um das vorgewählte “Fortsetzen” unter den Warnmeldungen auszuführen. Ein hervorragender Schutz vor willkürlicher Demontage des Systems durch übermütige Anwender.

Ich fühle mich durch das System etwas veralbert und bin froh das ich dieses Blogpost auf meinem Macbook zusammen klimpern kann.

Internet Explorer, Ajax Request: Max URL Length

Es hat mich nur einen Tag gekostet, also eine Kleinigkeit:

Betrifft Prototype 1.5.1.1 mit Internet Explorer 6.0.irgendwas und Ajax.Updater, bzw. alles was mit dem Ajax.Reqest von Prototype zu tun hat.

Die maximale Länge der URL beträgt 2050 Zeichen.

Ich habe ein Formular mit Serialize() aus Prototype als Querystring aufbereitet und wollte das per Ajax per HTTP-Get verschicken, das funktionierte mit richtigen Browsern auch Problemfrei, nicht aber im Internet Explorer. Der weigerte sich beharrlich und kommentarlos. Ich konnte zwischendurch mal den Response-Status “122” aus ihm herauskitzeln, mehr nicht. Mit kürzen URLs funktioniert es:


var fieldcontents = $('form-id').serialize();
new Ajax.Updater({ success: 'target_div', failure: 'msg_div'}, 'index.php?' + fieldcontents, { method: 'get' })

Hätte ich das gewusst, hätte ich gleich Post verwendet und mir einen Tag Arbeit gespart:

$('form-id').request({ onComplete: function(transport){ $('target_div').update(transport.responseText); } });

Danke Microsoft.

dann lieber in Handarbeit

Man stelle sich vor, es gibt einen Produktkatalog der Produtkdaten in allen Details aus einer Datenbank ausliest und darstellt. Die Entwicklung dieses Produktkatalogs hat vor Jahren mal erheblichen Aufwand und somit Kosten verursacht. Der Kunde verspürte jetzt offenbar das drigende Bedürfniss diese Funktionalität lieber in Handarbeit durch stumpfes eintippen der Produktdaten im CMS abzubilden. Der früher vorhandene Informationsumfang wird jetzt durch ein PDF abgebildet.

Offenbar hat dort jemand mehr Zeit als Verstand, aber bitte.

Leider wurde das gelöschte Template auch für die Darstellung aller Produkte im Shop verwendet. Der funktioniert dann nicht mehr. Sehr eigenartig.

Abwesenheitsnotiz

Ich bin zurzeit nicht im Internet, ich lese Ihre Mail später!

Ich kann es immer noch nicht fassen.

Sag mir was Du meinst!

Wenn Du nicht weißt was der englische Fachbegriff bedeutet, sag es auf Deutsch!

Gerade kam eine E-Mail mit einem Fachbegriff, den ich erstmal nachschlagen musste. Die Erklärung dieses Begriffs stimmt ungefähr mit meiner Annahme überein, aber ganz sicher nicht mit dem, was mir damit eigentlich gesagt werden sollte.

Schade.

Neustart tut gut

Ich befinde mich seit einigen Tagen in der Hölle. Derzeit arbeite ich an einer recht alten Access Datenbank Datei, die mit furchtbarem, unübersichtlichem, redundatem und schlechtem VBA verseucht ist.

Eben habe ich bestimmt zwei Stunden lang zu ergründen versucht, warum denn das Hinzufügen eines Datensatzes beim ersten mal fehlschlägt und beim zweiten mal funktioniert.

Irgendwann kam mir die Idee Access mal neuzustarten. So richtig beenden ließ sich das Dreckstool auch nicht, es wollte erst noch einen Fehlerbericht einsenden.

Und siehe da, das Problem ist weg. Puff. Hat sich in Wohlgefallen aufgelöst.

Jetzt kann ich endlich mit dem nächsten Fehler weitermachen, bis zu dem bin ich vorher noch nicht gekommen.

Ey alder, ich hol’ meinen Anwalt!

Man stelle sich folgendes Szenario vor:

Man entwickelt und betreibt in seiner Freizeit eine Webseite auf der man einen kostenlosen Dienst zur Vermittlung von Dienstleistungen und ähnlichem anbietet.

Nun schreibt jemand eine Anfrage über das Kontaktformular, ob man was mit seiner Anmelde-E-Mail anfangen könne.

Man ist etwas verwirrt, da die Anmeldungen eigentlich automatisch über ein Formular und nicht über E-Mails geregelt werden und antwortet also, dass man leider keine E-Mail von ihm bekommen habe und schreibt ihm in der E-Mail auch wo er sich auf der Webseite anmelden könne.

In einer weiteren Anfrage fragt der Nutzer, wann er denn mit der Freischaltung seines Eintrags rechnen könne.

Einträge müssen nicht freigeschaltet werden, das deutet also schon auf ein technisches Problem während der Anmeldung hin. Halb so schlimm, man erstellt dem Benutzer manuell einen Account und teilt ihm dies in der Antwort-E-Mail mit, nachweislich hat der Nutzer den Account auch wenigestens angeschaut, weitere Daten hat er aber nicht eingepflegt. Das hat er allerdings auch erst Stunden nach dem Verfassen dieser aufrührenden E-Mail.

Die nächste E-Mail dieses Nutzers lässt einen mit rasendem Puls vor dem Rechner erstarren.

Der Nutzer schreibt, er habe bei der zweiten Anmeldung seinen Drucker mitlaufen lassen (das hat mich schon in Erstaunen versetzt). Mit Ausrufezeichen schreibt er “Es gab ein technisches Problem !”
Das kann ja durchaus vorkommen. Immerhin gab es schon eine handvoll Fälle bei denen die Anmeldung nicht funktioniert hat, bei den anderen 3500 schon.

Der Nutzer bittet letztmalig um eine klare Stellungnahme. Tja, nagut.

Der nächste Satz wirft einem (nicht ganz direkt, aber mit diesem Begriff) vor, man würde den Nutzer “verarschen”. Unglaublich, aber es geht noch weiter.

Nach der Antwort würde er darüber nachdenken, seine Erfahrungswerte den Medien oder einem Rechtsbeistand mitzuteilen (interessante Alternativen).

Jetzt frage ich mich, was ich diesem armen Menschen angetan habe, dass er ein technisches Problem gleich “den Medien oder einem Rechtsbeistand” mitteilen möchte. Das habe ich ihm auch so geschrieben und noch einen Hinweis auf die Nutzungsbedingungen angefügt, mit denen er sich ja auch während der Anmeldung einverstanden erklärt hat (auch, wenn danach das zur Anmeldung notwendigen Speichern nicht funktioniert hat).

Ich bin wirklich gespannt, ob ich jetzt bald etwas in den Medien über die Seite höre, Post von einem Anwalt bekomme oder doch einen mehr oder weniger zufriedenen “Kunden” haben werde.

To be continued …
Edit: So, jetzt rechtschreibgeprüft. Ich war noch aufgebracht

Bitacle.org: Contentdiebstahl vom feinsten

Super, es taucht mal wieder ein Trackback zu einem Beitrag auf der es durch Spamkarma geschafft hat. Fein. Kurz mal die Seite angeschaut die dort angegeben ist und was sehen meine entzündeten Augen? Meinen Inhalt. Als 1:1 kopie in einem anderen Layout und mit reichlich Werbung drumherum. Toll.

Das ist ja eigentlich nicht weiter Schlimm, da die Inhalte hier schließlich unter Creative-Commons Lizensiert sind, aber eigentlich mit Namensangabe des Autors, was auf der Seite aber leider nicht erfüllt wurde:

http://de.bitacle.org/blogs/viewblog/-zhge4um0/22

Offenbar bin ich aber nicht der einzige, geschweige denn der erste der über seine Inhalte bei Bitacle gestolpert ist,
als erstes ist mir bei google der Eintrag auf Kreativrauschen.de aufgefallen:Bitacle – Dreiste Ausnutzung fremder Inhalte

Besonders deprimierend finde ich, dass die Inhalte dort auch wieder und CC lizensiert werden, aber unter einer anderen Lizenz.

Die FAQ von bitacle sind auch sehr hilfreich:

What happens if I don’t wish to appear in the list?

If you doesn’t publish feed, it won’t be included in the blog’s search. Nevertheless, if you previously has published feed of the site that was indexed, the old entrances will remain in the index, although the new ones aren’t added.

The blog search don’t follow the archives ‘robots.txt’ or META labels like NOINDEX, NOFOLLOW.

Einmal drin, nie mehr raus.

Temporär habe ich ich die RSS-Feeds auf den Textauszug reduziert, aber da werde ich mir noch was schöneres einfallen lassen.

Tag der offenen Tür

Manche Personen kriegen es einfach nicht auf die Reihe, Behalter die sie benutzt haben (also Schränke, Mülleimer und ähnliches), wieder zu schließen. Nervig.

Und das nennt sich Service Pack

Ich musste heute mal wieder ein System mit dieser unverschämten Malware als Betriebssystem warten.

Ich habe also die Installation des “Servce Pack 2” durchlaufen lassen. Anschließend konnte der Browser keine Webseiten mehr erreichen. Ursache: Die Namensauflösung hat gestreickt. Das Abschalten des dafür zuständigen Dienstes hat das Problem behoben. Unglaublich. Nach dem neustart des Dienstes war das Problem immer noch behoben, erstaunlich.

Vor der Installation des kleinen Service Packs ware nur noch zwei wichtige Updates offen, damit es nicht langweilig wird sind es nach der Installation “nur noch” acht.

Offenbar brauch man sich keine Hoffnungen machen, das man noch für irgendetwas anderes als dieses Malwarepaket Teit hat, wenn man damit arbeiten will. Bin ich froh, das ich damit eigentlich nichts mehr zu tun habe, das wäre echt nicht gesund für mich. Ich bin eigentlich ein sehr entspannter Mensch, aber wenn ich vor diesen furchtbar blau umrandeten Fenstern sitze kriege ich ständig Wutanfälle.

Bitte um ein Angebot fürs Movabletype CSS, Template einzurichten

Ich bin doch sicher nicht der einzige der diese Mail bekommen hat, oder?

Nach dem ich den Inhalt gelesen habe, frage ich mich, ob ich an die genannte Absenderadresse (Angebot-CSS-Template@…) antworten soll. Eigentlich möchte ich der Absenderin schon mitteilen, das ich zum einen keinen Plan (mehr) von Movable Type und den entsprechenden Templates habe und das sie mir zum anderen bitte keine Mails mehr an E-Mail Adressen mit meinen Domains senden möchte, die es gar nicht gibt. Ich mag es nicht, wenn man mir “auf Verdacht” Müll entgegen wirft.

Apple iMac G5 Geräuschkulisse

Pollo ist das Netzteil in seinem G4 Powermac gestorben (Dual 450 MHz). Der G4 ist ja bekanntlich nicht besonders geräuscharm.

Jetzt hat Pollo seinen iMac G5 mitgebracht. Ich habe mich schon gefreut, das es jetzt im Büro ruhiger wird. Nagut, gestern hat Pollo noch mit einem anderen G4 Powermac im Targetmode via Firewire seine Platten gesichtert, das habe ich dann auch noch mal ertragen, danach wird es ja leise – dachte ich.

Heute, zweiter Tag mit iMac G5 im Büro: Das dingens war ein paar Stunden lang in Betrieb, unter Entergiesparoptionen war “Höchste Leistung” gewählt. Nagut, da fängt der dann mal an zu lüften und ich muß sagen, der iMac braucht sich vom Klang her nicht hinter einem G4 Powermac verstecken, er ist mindestens genauso laut und der Sound ist noch etwas durchdringender, mehr ein pfeifen. Am Vormittag wurde die Möre dann auf automatische Leistungsanpassung gestellt, aber das interessiert offenbar die Lüfter nicht. Der iMac jault weiter fröhlich vor sich hin, alle paar Sekunden (einmal pro Minute, mal mehr mal weniger) ist ein kurzer Ansatz zur Lärmverminderung zu bemerken, aber das ist nur kurz angetäuscht, es geht fröhlich weiter.

Ich hoffe morgen, wenn der Rechner den ganzen Tag über seine Leistungsfähigkeit bestimmen darf, wird es leiser, den eigentlich hat der iMac nicht besonders viel zu tun: E-Mail, ein paar Browserfenster und ein wenig (ok fast ausschließlich) pixelschubsen in Photoshop.

Sind alle G5 iMacs so laut, oder habe ich bloß besonderes Glück? Mir bleibt aber immerhin die Hoffnung, das der bestellte G5 Powermac das besser kann.

Verkehrskompetenzreduktion

Da kann ich mit, also fast.

Vorgestern abend auf dem Weg nach Hause, keine 200 Meter vom Büro entfernt, fuhr uns so ein dunkler Kombi fröhlich in unsere Vorfahrt. Als ich ihm mal meine Hupe demonstriert habe, hat der geguckt, als hätte ich ihm ans Bein gepinkelt und seine Vorfahrt steitig gemacht.

Anschließend wieder auf dem Weg in die Stadt, ist so eine Autofahrer gemütlich von rechts in die Vorfahrtstrasse eingebogen auf der wir gefahren sind. Wir waren sicherlich deutlich für ihn zu sehen und auch nicht wirklich weit weg, als er sich sehr langsam in Bewegung gesetzt hat um auf die Gegenfahrbahn zu bemühen um uns dann entgegen zu kommen. Wieder intensiver Einsatz des Signalhorns.

Gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit. Die Ampel an der Abzweigung zu unserem Büro ist eingentlich immer rot. Gestern morgen auch. Ein roter Golf hält vor uns an der Ampel an. Als der Gegenverkehr durchgefahren ist, fährt die Fahrerin los. Auf unser Hupen hin, guckt sie sehr verwirrt und fährt weiter.

Meine These ist, das unser Auto ein Feld aussendet, das die Verkehrskompetenz der Autofahrer vor dem Fahrzeug erheblich reduziert. Aber das wäre wohl eine zu schöne Erklärung.

Kinderfreundliche Arbeitgeber

Bewerbung abgesagt. Grund: Die Bewerberin hat Kinder. Das ist doch mal ein Argument. Man kann nur schwer hoffen, das diese Einstellung ein Einzelfall ist. Wenn nicht: Wer so einen vernünftigen Grund hat, Bewerbern/innen mit guten Qualifikationen abzusagen, sollte es lieber für sich behalten und sich schmänend in irgendeiner dunklen Ecke verkriechen.

Auslöser: Kiesows.de: Kinder