Monthly Archive for March, 2006

Ubuntu upgrade: Breezy to Dapper

Ich konnte mich mal wieder nicht länger beherrschen. Ich habe gerade “mal schnell” ein Dist-Upgrade von Breezy auf Dapper Drake gemacht. Fast 800 MB download (heute im laufe des Tages). Vorhin dann ein beherztes “apt-get dist-upgrade” und nun ist alles gut. Mal wieder.

Die erste Feststellung: Gnome ist schneller geworden. Das war ja angekündigt, aber es ist spürbar und macht echt Spaß, gerade auch mit Nautilus. Nautilus hat jetzt Beagle integriert. Ich suche ja bekanntlich nicht nach meinen Dateien, aber nett ist das trotzdem ;)

Ich werde jetzt hier mal weiter fröhlich drin rumklicken…

Ernährung in schizophren

Vorhin im Supermarkt, an der Kasse, direkt vor uns: der Einkauf:

  • Bio-Vollmilch
  • Soja-Milch-Kakao
  • Nestlé LC1
  • Coca Cola
  • Haribo Goldbären
  • Gauloises

Ich bin mir nicht vollkommen sicher, was davon für den Vater und was für das Kind sein sollte, aber meiner Meinung nach, kann man sich die Mehrkosten der ersten drei Komponenten sparen, wenn man dazu die anderen drei Produkte konsumiert. Naja, jedem das seine.

Extract Jpeg from Raw (NEF)

In Raw Dateien ist in der Regel ein Fullsize Jpeg Thumbnail enthalten. Definitiv ist das bei den NEF-Dateien von Nikon Kameras der Fall. Die Bezeichnung “Thumbnail” ist eigentlich fehl am Platz, da das enthaltene Jpeg-Bild dem entspricht, was die Kamera bei niedriger Qualität (Basic) als Jpeg speichert. Dieses Vorschaubild ist etwa 800 kB groß.

Unter Linux steht einem zur Dekodierung der Raw-Dateien dcraw von Davin Coffin zur Verfügung. Dcraw ist eine Kommandozeilenanwendung, man hat keine Vorschau oder ähnliches. Für Gimp gibt es zwei Plugins die auf dcraw zurückgreifen und dem Benutzer ein sehr hilfreiches Interface zur Verfügung stellen. Zum einen ist das rawphoto und zum anderen UFRaw. Ich habe mich für UFRaw entschieden, da es eine umfangreichere Oberfläche und einige recht mächtige Werkzeuge beim RAW-Import bietet.

Aus den Raw-Dateien auf diese Art Jpeg-Dateien zu erzeugen, ist relativ zeitaufwändig, auch wenn man das durch Shellscripte automatisiert. Das liegt primär daran, das dcraw doch etwas Zeit zum umrechnen der Daten benötig. Wenn man nur schnell Jpegs erzeugen möchte um die Ausbeute des Shootings zu überblicken, ist das vielleicht etwas zu Zeitintensiv. Schneller geht es, wenn man direkt das Vorschaubild aus den Raw-Dateien exportiert. Diese Möglichkeit hat man unter Linux z.B. mit exiftool. Exiftool ist ein Perl-Modul und stellt einem auch eine Kommandzeilenanwendung zur Verfügung, mit der sehr schnell das Jpeg-Bild aus der Raw-Datei extrahiert werden kann.

Um Exiftool zu finden habe ich bloß den ganzen Abend mit der Suche verbracht, aber mit diesen Tools und ein paar kleine Skripten werde ich wohl meinen Spaß haben :)

Marketing mit Geschichte

Mit dem bereits erwähnten Powermac G5 kam ein Kalender von compustore (compstore-shop.de). Dieser Kalender für das Jahr 2006 enthält für die Monate jeweils ein Bild von (teilweise sehr leicht bekleideten oder bekannten) Personen. Wenn ich mich nicht irre, ist der Typ auf dem Kalenderblatt für November 2006 Karl Lagerfeld. (Da hab ich mich geirrt.)

Das Thema des Kalenders ist der iPod. Genauer: der iPod Mini. Bekanntlich ist der iPod mini seit September 2005 nicht mehr Bestandteil der Produktlinie von Apple, was ich persönlich recht schade finde, aber ich habe ja noch einen :). Wer sich also jetzt diesen Kalender ansieht und dieses Gerät erwerben will, das als Kleidungsbestandteil halbnackten Frauen verwendet wird, wird herb enttäuscht. Schade, praktischer währe der klassiche iPod oder eben auch der iPod nano gewesen, die kann man nämlich auch im Jahre 2006 noch käuflich erwerben.

widrige Arbeitsbedingungen

Das ist fies. Um mich herum wird gerade ein Apple Powermac G5 Dual 2.3 GHz mit 3 GB Ram und ein 20″ Cinemadisplay ausgepackt und aufgebaut und ich sitze hier und bastel an irgendwelchen Datenbanken rum. So kann ich mich nicht konzentrieren.

Digitale Spiegelreflexkamera gesucht (Update)

Derzeit plane ich die Anschaffung einer digital Spiegelreflexkamera. Ich bin ja (noch) kein besonders guter Fotograf, aber daran kann man ja arbeiten. Im Augenblick favorisiere ich gerade die Niko D70s, die ist je ohne Objektiv ab ca. 700 Euro zu haben, mit Objektiv 28-80mm ab ca. 800 Euro. Die meisten Angebote ohne Objektiv beinhalten schon eine 1 GB Compactflash Karte. Da das Objektiv aber auch ca. 150 Euro kostet, die CF Karte aber für etwa 45 Euro zu bekommen ist, macht es wohl Sinn ein Kit mit Objektiv zu erwerben.

Noch ist Zeit mich von dieser Auswahl abzubringen, aber typischer weise möchte ich das sofort beschaffen. Gibt es Einwände gegen dieses Gerät, außer das der Funktionsumfang für einen Einsteiger ein wenig überdimensioniert ist?

Wichtig ist mir bei der Kamera schon einmal die Geschwindigkeit. Die D70s hat eine Einschaltzeit von 0,3 s und kann drei Bilder pro Sekunden verkraften. Jedes Bild landet in maximal 2,9 s auf dem Speichermedium. Der Akku reicht für mehr als 500 Aufnahmen. Als Vergleich z.B. die Olympus E-500 braucht 2,7 s zum Einschalten (ok, sie schüttelt dabei noch Staub ab) und braucht auch erheblich länger zum speichern der Bilder. Der Akku reicht nur für ca. 400 Aufnahmen. Ja, ok, die E-500 ist erheblich günstiger, aber ich habe mich wohl schon auf die D70s versteift :)

Update:

Gekauft. D70s mit 1 GB CF Karte, 1x Objektiv AF-S DX Nikkor 55-200 mm (nur vorläufig), 1x Objektiv SIGMA 18-50/3,5-5,6 DC NIKON AF. Puh. Fertig.

Traumfrau

Vorgestern im Auto gebe ich so von mir, das wir ja eigentlich eine bessere Digitalkamera brauchen könnten, nicht das uns nachher die Babybilder nicht gelingen und die Kamera (Sony P52) schuld ist. Ich als typischer Mann habe dabei eine Digitalspiegelreflexkamera im Hinterkopf (und auch meinen Kontostand, der das im Augenblick gerade ermöglichen würde). Aber eigentlich war das von mir nur hypothetisch gemeint. Dann erwähne ich so eine Kamera. Und was sagt meine Frau Ja, ok. Kauf doch. Ich denke ich bin im Siebtenmännerhimmel :)

Eingesperrt durch Stromausfall

Totalsperre durch Stromausfall

Eben durften wir hier mal wieder ein seltenes Ereginis miterleben. Nix Strom. Alle Rechner gehen plötzlich aus und es gibt Aufschreie aus mehreren Richtungen. Es stellt sich heraus, das der Stromausfall nicht nur unser Gebäude, sondern wohl eher den Stadtteil betrifft.

Besonders praktisch ist in so einer Situation eine Schranke die auf Strom angewiesen ist. Die Schranke zum Parkplatz konnte, aufgrund des Stromausfalls, ihrer Aufgabe auch nicht mehr nachkommen. Gemerkt haben das in dieser Zeit alle die entweder den Parkplatz befahren oder verlassen wollten. Ich persönlich fand das recht amüsant, allerdings dürfte man als “Opfer” wohl erstmal recht verwirrt und verständnislos reagieren. Zum Glück ist die Schranke nicht sehr effektiv, im “Notfall” kann man sie über die Grünflächen in der Nähe umfahren.

Bitte um ein Angebot fürs Movabletype CSS, Template einzurichten

Ich bin doch sicher nicht der einzige der diese Mail bekommen hat, oder?

Nach dem ich den Inhalt gelesen habe, frage ich mich, ob ich an die genannte Absenderadresse (Angebot-CSS-Template@…) antworten soll. Eigentlich möchte ich der Absenderin schon mitteilen, das ich zum einen keinen Plan (mehr) von Movable Type und den entsprechenden Templates habe und das sie mir zum anderen bitte keine Mails mehr an E-Mail Adressen mit meinen Domains senden möchte, die es gar nicht gibt. Ich mag es nicht, wenn man mir “auf Verdacht” Müll entgegen wirft.

Postfach voll

In letzter Zeit bekomme ich ständig Mails zurück, mit der Meldung das der Benutzer sein Speichervolumen überschritten hat. Toll. Das geht mir ein ganz kleines bißchen auf die Nerven.

Apple iMac G5 Geräuschkulisse

Pollo ist das Netzteil in seinem G4 Powermac gestorben (Dual 450 MHz). Der G4 ist ja bekanntlich nicht besonders geräuscharm.

Jetzt hat Pollo seinen iMac G5 mitgebracht. Ich habe mich schon gefreut, das es jetzt im Büro ruhiger wird. Nagut, gestern hat Pollo noch mit einem anderen G4 Powermac im Targetmode via Firewire seine Platten gesichtert, das habe ich dann auch noch mal ertragen, danach wird es ja leise – dachte ich.

Heute, zweiter Tag mit iMac G5 im Büro: Das dingens war ein paar Stunden lang in Betrieb, unter Entergiesparoptionen war “Höchste Leistung” gewählt. Nagut, da fängt der dann mal an zu lüften und ich muß sagen, der iMac braucht sich vom Klang her nicht hinter einem G4 Powermac verstecken, er ist mindestens genauso laut und der Sound ist noch etwas durchdringender, mehr ein pfeifen. Am Vormittag wurde die Möre dann auf automatische Leistungsanpassung gestellt, aber das interessiert offenbar die Lüfter nicht. Der iMac jault weiter fröhlich vor sich hin, alle paar Sekunden (einmal pro Minute, mal mehr mal weniger) ist ein kurzer Ansatz zur Lärmverminderung zu bemerken, aber das ist nur kurz angetäuscht, es geht fröhlich weiter.

Ich hoffe morgen, wenn der Rechner den ganzen Tag über seine Leistungsfähigkeit bestimmen darf, wird es leiser, den eigentlich hat der iMac nicht besonders viel zu tun: E-Mail, ein paar Browserfenster und ein wenig (ok fast ausschließlich) pixelschubsen in Photoshop.

Sind alle G5 iMacs so laut, oder habe ich bloß besonderes Glück? Mir bleibt aber immerhin die Hoffnung, das der bestellte G5 Powermac das besser kann.