Archive for the 'Medien' Category

Mehr Uhren als Zeitzonen

Was will uns die Micosoft Anzeige in der iX 3-2008 auf Seite 43 sagen?

Dort ist eine Wand dargestellt, welche mit Uhren für verschiedene Zeitzohnen Orte übersäht ist. Insgesamt sind dort 132 Uhren abgebildet, vermutlich dehnt sich diese Wand, damit auch die Uhrenansammlung, seitlich weiter aus.

Mir drängt sich bei dem Anblick der Eindruck von nutzloser Überladenheit und unübersichtlichkeit auf, aber das ist vermutlich nur ein ganz persönlicher Eindruck.

TV-Ersatz: Onlinetvrecorder.com

Seit kurzem ist unser alter Videodiskrecorder außer Betrieb. Das Netzteil hat mal wieder das Zeitliche gesegnet, auf Ersatzbeschaffung hatten wir keine Lust.

Um trotzdem die Lieblingsserien konsumieren zu können, lassen wir sie von Onlintetvrecorder (OTR) aufnehmen. Das Interface ist zwar grausam und mit Werbung überladen, aber die Funktionalität des Aufzeichnens und Herunterladens ist gegeben.

Die Suche im EPG ist zwar wenig komfortabel und schon gar nicht schön anzusehen, aber auch sie erfüllt ihren Zweck. Der Download der Dateien direkt vom OTR-Server wird durch den Abzug von GWP (Good Will Points, soetwas wie Treuepunkte), die man auch käuflich erwerben kann, “bestraft”. Ohne Punkteabzug kommt man beim Download von einem der vielen Mirrorservern oder via Torrent davon.

Nach dem Download muss man die “qtrkey”-Datei noch entschlüsseln, dort fällt dann in der Regel eine DIVX-Datei heraus, die auf etwa 400 MB für eine Stunde eingedamfte Videodaten enthält. Die Software für das Entschlüsseln kann auch bei OTR heruntergeladen werden. Das ist soweit unproblematisch.

Die Vidoequalität ist nicht so prickelnd. Wenn man zu dicht am Monitor sitzt, hält man das für eine Beleidigung der Augen, aber aus “herkömlicher”-TV-Entfernung ist das kein Problem mehr. Interessant ist, das Quicktime das Seitenverhältnis auf 4:3 schätzt, womit es geringfügig daneben liegt, VLC liegt bei seiner Interpretation der Datei besser.

Marketing mit Geschichte

Mit dem bereits erwähnten Powermac G5 kam ein Kalender von compustore (compstore-shop.de). Dieser Kalender für das Jahr 2006 enthält für die Monate jeweils ein Bild von (teilweise sehr leicht bekleideten oder bekannten) Personen. Wenn ich mich nicht irre, ist der Typ auf dem Kalenderblatt für November 2006 Karl Lagerfeld. (Da hab ich mich geirrt.)

Das Thema des Kalenders ist der iPod. Genauer: der iPod Mini. Bekanntlich ist der iPod mini seit September 2005 nicht mehr Bestandteil der Produktlinie von Apple, was ich persönlich recht schade finde, aber ich habe ja noch einen :). Wer sich also jetzt diesen Kalender ansieht und dieses Gerät erwerben will, das als Kleidungsbestandteil halbnackten Frauen verwendet wird, wird herb enttäuscht. Schade, praktischer währe der klassiche iPod oder eben auch der iPod nano gewesen, die kann man nämlich auch im Jahre 2006 noch käuflich erwerben.

Podcasts: Snackbar für Informationen

Etwa seit Dezember letzten Jahres konsumiere ich Podcasts. Bisher eigentlich nur den Chaosradio Podcast, aber der enthält ja zum einen die monatlichen Ausgaben des Chaosradios, sowie auch die Ausgaben von Chaosradio Express.

Immer wenn unterwegs bin, mit dem Hund im Wald, auf dem Weg zur Uni oder zur Arbeit, werfe ich meinen iPod an und lausche den Inhalten des Podcasts. Das ist definitiv abwechslungsreicher als mein überschaubarer Musikbestand und informativ ist es auch. Auf diese Weise kann ich die Zeit, die sonst relativ nutzlos nur mit Fortbewegung verbracht wird, sinnvoll nutzen und technische Informationen, News und interessante Interviews zu mir nehmen.

Ich für meinen Teil finde Podcasts wesentlich nützlicher als z.B. Radio. Im Radio läuft irgendwelche Musik, die mir reichlich gleichgültig ist, dann wird man den ganzen Tag mit “Bekommen sie 5000 Euro für ein Foto von Michael Jackson und Ihnen.” belästigt, nur weil irgendwer sich in Hamburg aufhält, oder ähnlicher Mist. Im Podcast spule ich einfach vor, wenn es mich nicht interessiert, was aber sehr selten ist. Ein weiterer Vorteil ist, das man nichts verpasst, nur weil man sein Ziel erreicht hat. Wenn man im Auto Radio hört und es läuft (zufällig) mal etwas interessantes, steigt man aus und wenn man das nächste mal im Auto sitzt, ist der Beitrag natürlich vorbei. Beim MP3-Player drückt man einfach auf “Pause” und macht beim nächsten mal genau da weiter, wo man aufgehört hat.

Ich bin sicher, das ich in zukunft noch weitere Podcasts für mich entdecken werde um meine Zeit damit sinnvoll und unterhaltsam auszufüllen.

digg vs dot

Welche Seite hat welche Nachricht zuerst berichtet? Wer hat den Titel nur abgekupfert?

digg vs dot vergleicht die Schlagzeieln von digg.com und Slashdot.org, und vergibt Punkte für frühere und individuelle Schlagzeilen.

Deutschland sucht den Superstar

Boah, ist das übel!

Da kreischt (jetzt gerade) dieses Kind da so ein Lied (Forever young). Das Lied ist eigentlich recht gut, aber so geht das gar nicht. Da er keinen Ton trifft – Zitat von Aline Da krempeln sich die Fußnägel hoch – wird er sicher wieder herbe Kritik von der Jury bekommen, hoffentlich wird er endlich mal rausgewählt… mir is jetzt übel.

Qualitätssicherung für Content

Unser Professor für Rechner Architektur und Betriebssysteme (RABS), tauscht im Zuge des Projekts Sichtwechseln mit Dr. Eckart Teichert, dem Abteilungsleiter der Dokumentation Ausland beim Spiegel.

Dr. Teichert hat einen Vortrag über die Dokumentation und Verifikation der redaktionellen Artikel beim Spiegel. Alle Beiträge, oder genauer alle redaktionellen Texte, die im Spiegel veröffentlicht werden, werden durch die Abteilung Dokumentation geprüft. Durschnittlich sind in einer Ausgabe etwa 130 Seiten Text. Bei der überprüfung der Beiträge werden die Artikel auf logische Fehler, Widersprüche und die Daten und Fakten auf ihre Korrektheit geprüft und mit Quellen untermauert.

Bei der Recherche werden die 70 Mitarbeiter dieser Abteilung durch das Digitale Archiv des Spiegels (DIGAS) unterstützt. Derzeit sind in diesem System ca. 31,5 Millionen Dokumente erfasst (zum Vergleich: im November 2004 ca. 19 Millionen). Für die Suche in dem Datenbestand stehen verschiedene Suchmasken zur Verfügung, die eine sehr detailierte Suche ermöglichen.

Die Daten werden in einer Oracle Datenbank 10g gespeichert. Die Suche wird durch VERITAS Indepth for Oracle ermöglicht.

Als Datenbankserver kommt ein IBM P960 mit 8 CPUs und 64 GB RAM und als Applikationsserver für die Java Servlets sechs Dell PowerEdge 2650 (je drei Production und Hot-Standby, mit je 2 Intel CPU 3 GHz mit 2 GB RAM) zum Einsatz.

Alles in allem ein sehr interessanter Vortrag mit teilweise beieindruckenden Fakten.

[mehr: Wenn Legenden (Archiv)-Geschichte schreiben]

Qualitätsjournalismus

Ich weiß, man muß es nicht gucken, aber man tut es ja doch.

Explosiv Weekend. Grausam. Da machen die einen Test um die Reaktions- und Fahrtüchtigkeit von Autofahrern zu vergleichen die am Steuer telefonieren, oder etwas getrunken haben.

Sie vergleichen also Birnen mit Apfelsaft. Toll. Das Resultat ist überraschend. Bei dem Versuch die Teststrecke zu bewältigen, wurde den Probanden im ersten Durchgang, durch einen Anruf, eine Hand das Handy gefesselt. Vor dem zweiten Versuch haben sie sich einige Gläser Sekt verabreicht und somit einem erblasenen Alkoholpegel von ca. 0.8 Promille erreicht.

Das überraschende Ergebnis: mit einer Hand war der Fahrstil der Versuchspersonen stockend, mit zwei Händen am Steuer und Alkoholeinfluß und sind sie flüssig gefahren und haben es sogar gebacken bekommen, einem Hindernis auszuweichen.

Ein wirklich atemberaubendes Ergebnis.

Video on Demand – first try

Heute haben wir das erste mal Video on Demand ausprobiert. Von T-Online. Eigentlich wollte ich den Kram nicht streamen, daher habe ich das mit mimms heruntergeladen. Die wmv-Datei ist natrlich DRM-geschtzt. Das lt sich nur mit dem Windows Media Player abspielen. Ein echtes bel. Also, Alines Notebook gekrallt, an den Fernseher gehngt, den Media Player gestartet, ein Update fr DRM installiert, Zahlungweise gewhlt, ab geht’s, oder?

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Du bist Deutschland

The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later.

Wer auf mindestens zwei Fernsehsendern zur besten Zeit – also 20:15 Uhr – einen Werbespot schaltet, aus dem sich nicht wirklich schlieen lsst was damit bezweckt wird und an dessen Ende auf eine Internetseite verweist, sollte seine Server dementsprechend auslegen.

Du bist Deutschland

Wie funktioniert Angela Merkel?

Extra 3 In Merkels Kopf

Was passiert in Angela Merkels Kopf: Extra 3: Inside Merkel (Real Video, 3 MB)

[per Mail von Olli via Dirk via Extra 3]

Spambelastung im Fernsehen

Ich habe gerade mal mit der Schnittfunktion meines VDR rumgetüddelt und ein paar Filme von der Werbung befreit, was übrigens ganz einfach ist. Mein erster Versuch lief zwar genau verkehrt herum, ich habe aus “Doppelmord” die gesamte Werbung extrahiert, das waren genau 28 Minuten, bei knapp zwei Stunden Aufzeichnung. Immerhin geht das recht schnell,
die nach Wunsch bereinigte Version der Aufnahme benötigt pro Stunde Aufzeichnung ca. 2-3 Minuten.

Ich habe jetzt drei Filme durch gearbeitet, die im Privatfernsehen zur Primetime liefen und folgendes heraus bekommen:

Blow: 135 Minuten Gesamtlänge, 21 Minuten Werbung
Doppelmord: 124 Minuten, 28 Minuten Werbung
Die vier Federn: 149 Minuten, 27 Minuten Werbung

Insgesamt: 408 Minuten Film, 76 Minuten Werbung, also ca. 19% Werbung.

Immerhin läuft Nachts weniger bzw. fast gar keine Werbung.

Spinnen die?

Da drehen die bei Taff gerade einem Handwerker ein gesundes, kalorienarmes Essen an. Statt seiner Pizzaschnitte (mit 20 g Fett und 390 kcal) ein Gericht aus Rosareis an. Das ist ja so schlimm nicht, aber der Mensch leistet körperliche Arbeit, der braucht die Energie. Taff.

Hoppla!

Pilzsporen sind so winzig, dass sie sich der Schwerkraft entziehen. Ihr da bei Prosieben solltet doch mal ein wenig an der Qualität eurer Beiträge arbeiten. Auch wenn die Dinger sehr klein sind, wirkt die Gravitation trotzdem auf sie ein. Das sie aufgrund ihrer Größe und des geringen Gewichts leicht vom Wind in die oberen Luftschichten, in bis zu 300 km Höhe getragen werden, hat jetzt nichts mit der Schwerkraft zu tun.

Ich sollte kein Privatfernsehen mehr schauen, das regt einen nur auf.

Mobilfunk: noch billiger

Gerade durch den Profilrechner von teltarif.de gefunden: SIMply. Das ganze entspricht dem Angebot von Simyo, ist nur grundstzlich ein Cent gnstiger, abgesehen von der Einrichtung fr 24,95 €, dafr gibt es aber auch 15 € Startguthaben, es macht also keinen Unterschied. Telefonieren kostet 18 Cent/Minute, egal wann und wohin, SMS immer 13 Cent.

Statt dem Eplus-Netz hat man die Wahl zwischen Vodafone- oder T-Mobil-Netz. Einziger Haken: Die Abrechung verfolgt im 60/10 Takt, statt 60/1 bei Simyo, aber laut Tarifrechner ist das fr mich trotzdem gnstiger (so etwa 16 Cent im Monat :).

Aber das ist sicherlich nicht er letzte Dumpinganbieter fr Mobilfunk, der dieses Jahr aus dem Boden gestampft wird.