Ubuntu: Radeon mobility 9000 (m9, R250)

Ich bin ein wenig enttäuscht, ich habe gerade den Treiber vom Hersteller der Karte installiert. Eigentlich funktiontioniert der Treiber der bei XFree 86 mitkommt schon ok, einzige Einschränkung: Die Stromsparfunktionen der Grafikkarte (mobility eben) werden nicht unterstützt, daher läuft der Lüfter immer. Der Lüfter ist eigentlich kaum zu hören, aber er läuft eben.

Ich dachte mir, probier ich doch mal die Treiber vom Hersteller, damit klappt das bestimmt. Ob das mit dem Lüfter sich ändert weiß ich nocht nicht (ist erst ein paar Minuten her), aber definitiv ist die Open-GL Performance etwa auf 30% gefallen. Glxgears hat mit dem “alten” Treiber einen Wert von knapp 316 fps geschaft, jetzt sind es nur noch 116 fps. Nicht das ich besonders hohen Wert auf Grafikperformance lege, aber das finde ich jetzt unprickelnd

3 Responses to “Ubuntu: Radeon mobility 9000 (m9, R250)”


  1. 1 ronny

    Jaja, die Linux-Treiber für ATI waren eigentlich immer nur ein einziger Krampf :) Damals ließ er sich auch erst nach mehrmaligem patchen bei mir installieren. Ich hatte auf meinem Desktop danach jedoch einige tausend Frames bei glxgears. Mit Mobility-Karten musste ich mangels Notebook noch nicht kämpfen. Aber ein Fest ist es sicherlich auch nicht, kann ich mir vorstellen. Naja, jetzt unter FreeBSD benutze ich den ATI-Treiber, welcher beim x.org-Server dabei ist. Der liefert zwar keine 3D-Beschleunigung, aber er funktioniert wenigstens (mit ca. 200-300 fps in glxgears) :( .

  2. 2 jolz

    Ich hoffe, das hast du inzwischen geändert! Es gibt da ein paar Parameter in der XFConfig für die ATI-Treiber, die die Geschwindigkeit deutlich erhöhen. Bei mir (Mobility 9200) hat bspw.

    Option “AGPMode” “4”
    Option “UseFBDev” “true”
    Option “AGPFastWrite” “true”

    eine beachtliche Wirkung erziehlt.

  3. 3 Andy W.

    Ich empfehle ergänzend zum vollständigen Verzicht auf BLOBs zunächst mal den xorg-Treiber des Namens “radeon”. Sodann die Treiberoption:

    Option “DynamicClocks” “on”

    Zur Kontrolle dann:

    $ man rovclock

    bzw.

    $ rovclock -i

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