Google Desktop Search 3 – End of privacy

Googles neue lokale Suchmaschinensoftware kann nicht nur die lokale Festplatte und das Internet durchstöbern, sondern auch die Google-Indices anderer Rechner. Dazu benötigt der Nutzer zunächst einen Account bei Google. Alle Rechner, auf denen Google Desktop unter diesem Account läuft, können auf Indices der jeweils anderen Rechner zugreifen. Die Indices speichert Google auf einem eigenen Server, damit die Daten auch zur Verfügung stehen, wenn der Rechner abgeschaltet ist.

Was soll man dazu noch sagen? Die Funktion ist eigentlich gut und nützlich, wenn man denn sucht. Nicht so schön ist es, das man damit quasi alle Dokumente die Text beinhalten auf einem fremden Rechner speichert und das auch noch in den USA. Das ist gewissermaßen schockierend.

Ich persönlich finde das – für mich – nicht so tragisch. Ich suche meine Dateien nicht, bisher finde ich sie immernoch so wieder. Aber ich bin vermutlich auch nicht die Zielgruppe von Google. Eher Leute wie mein Vater, der eben einfach gar nicht weiß, wo auf der Festplatte seine Dateien sind. Für ihn wäre so eine Suche sicherlich nicht unpraktisch. Eben solche Personen wissen aber auch – meiner Meinung nach – nicht um die Risiken, die so eine zentrale Speicherung mit sich bringt, oder gar das dabei überhaupt etwas zentral gespeichert wird.

Zitat von heise online: Bürgerrechtler warnen vor Googles neuer Desktop-Software/
Weitere Infos: EFF: Google Copies Your Hard Drive – Government Smiles in Anticipation

2 Responses to “Google Desktop Search 3 – End of privacy”


  1. 1 Julian Schrader

    Auf dem Mac habe ich dafür Spotlight – alles bestens.

  2. 2 Martin

    Und auf Windows hab ich für den Notfall grep :D

  1. 1 vom Untergang » Suchen und Finden
  2. 2 hirnrinde.de - was in unseren Köpfen herumspukt...
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